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TRUMPF: Neues Maß der Dinge

Aktualisiert am: 21.09.2008 18:38

Die TruLaser 3030 NEU ist so robust und zuverlässig
wie ihre Vorgängerin – aber noch viel produktiver

Sie hat weltweit Standards gesetzt: die TruLaser 3030. Zwei Drittel aller ausgelieferten TRUMPF Laserflachbettmaschinen basieren auf der Serie 3000 – das sind viele Tausend Anlagen, die rund um den Globus im Einsatz sind. Nun wird es Zeit sich umzugewöhnen, denn die Standards der Zukunft wird ihre Nachfolgemaschine setzen: die TruLaser 3030 NEU, die schon rein optisch durch ihr verändertes Design auffällt. „Schlichte Eleganz“ wäre vielleicht die passendste Beschreibung für die klaren Linien der Maschine, die unterstrichen werden von der neuen TRUMPF Farbgebung mit reinem Weiß, dunklem Blau und silbernen Farbakzenten.














Ausgestattet mit einem 5 Kilowatt-CO2-Laser, mit dem sich Bleckdicken bis 25 mm sicher schneiden lassen, übernimmt die TruLaser 3030 NEU in ihrem Segment eine Vorreiterrolle in Sachen Produktivität und Bearbeitungsflexibilität. Anstelle der bisher eingesetzten Drehstrom-Servomotoren arbeitet die lange X-Achse mit einem getriebelosen Torque-Motor, der sich durch sehr hohe Drehmomente auszeichnet. Y- und Z-Achse werden von verschleiß- und ölfreien Linearmotoren angetrieben. Diese Lösung erhöht die überlagerten Achsgeschwindigkeiten deutlich: von bisher 85 auf jetzt 140 m/min. Dass nun außerdem das Verfahren FastLine serienmäßig zum Einsatz kommt, das einen fließenden Übergang zwischen Einstech- und Schneidprozessen schafft, senkt die Teilezeiten noch einmal um durchschnittlich 20 Prozent.

Oder anders herum: Künftig können in der gleichen Zeit noch mehr Teile geschnitten werden. Das heißt die pro Teil benötigte Energiemenge reduziert sich, was die TruLaser 3030 NEU zu einem guten Beispiel für energieeffiziente Produktivität macht. Dazu trägt auch der Laser ganz direkt seinen Teil bei: Wenn er gerade einmal nicht schneidet, fährt das Turboradialgebläse in einen Standby-Modus, bis es wieder gebraucht wird. Das führt zu einer Energieeinsparung von über zehn Kilowatt, sobald die Maschine nicht im Schneidbetrieb ist.

Die meisten Maschinenbediener werden auch über eine weitere Neuerung nicht traurig sein: Künftig entfällt das Wechseln des Schneidkopfs. Waren früher bis zu drei Köpfe im Einsatz, so reduziert sich die Zahl nun auf einen. Denn die TruLaser 3030 NEU ist so ausgelegt, dass sie das gesamte Blechdickenspektrum mit demselben Schneidkopf bearbeiten kann – ähnlich wie es bereits die TruLaser Serie 5000 vorgemacht hat. Unproduktive Nebenzeiten für das Austauschen gehören somit der Vergangenheit an. Rüstzeiten spart auch der optionale Düsenwechsler mit 18 Düsen, der ganz neu konzipiert wurde und nur gute 20 Sekunden für einen Wechselvorgang braucht.

Im Betriebsalltag läuft nicht immer alles reibungslos – auch bei perfekter Planung und optimalem Maschinenpark gibt es Überraschungen oder Störungen. Damit die Auswirkungen minimal bleiben, sorgt die TruLaser 3030 NEU vor: Sollten Blech und Schneidkopf einmal kollidieren, schützt die intelligente Schneidkopfschnittstelle die Maschine vor Schäden. Bei Überlast gibt der Kollisionsschutz – ähnlich wie eine Skibindung – den Schneidkopf frei. Nach kleinen Berührungen bewegt sich der Bearbeitungskopf selbstständig an seine ursprüngliche Position zurück. Bei größeren Kollisionen kann ihn der Bediener mit einem Handgriff exakt an seinen Platz zurücksetzen. Ein anderes Problem ist die schwankende Qualität von Rohblechen, insbesondere bei dickeren Materialien. Gelangt ein „Schlechtblech“ auf die Maschine, kann der Auftrag mit der Funktion AdjustLine gerettet werden. Per Knopfdruck wird dann ein anderer Parametersatz ausgewählt, der erhöhte Materialtoleranzen zulässt.













So flexibel wie noch nie zeigt sich die TruLaser 3030 NEU, wenn es um die Aufstellung geht. Bisher konnten die Bleche nur in Längsrichtung zugeführt werden. Jetzt ist es auch möglich, dass der Palettenwechsler quer zur Maschine steht. Die Aufstellfläche reduziert sich dadurch um etwa 20 Prozent, da der Staub fangende „Totbereich“ verringert wird. So kann die Maschine flexibel an die räumlichen Gegebenheiten in den jeweiligen Produktionshallen angepasst und der Platz bestmöglich ausnutzt werden. Ein weiterer Vorteil der Queraufstellung ist, dass der Maschinenbediener von seinem Pult aus den gesamten Bearbeitungsprozess im Blick hat.

Nicht nur das Bedienpult, sondern das gesamte Bedienkonzept der TruLaser 3030 NEU wurde grundlegend überarbeitet. Ergebnis: Ein ergonomisches, frei schwenkbares Panel, eine selbsterklärende Touch-Bedienung und eine Steuerung, die darauf ausgelegt ist, mit wenigen Klicks zum Ziel zu kommen. Eine Erleichterung für den Bediener ist außerdem das verbreiterte Längsförderband, das nun deutlich einfacher gereinigt werden kann. Und nicht zuletzt wurden alle Wartungsstellen der Maschine verbessert. Auf der Maschinenrückseite verfügt die TruLaser 3030 NEU nun über einen gut zugänglichen Servicepunkt. Das bedeutet, dass die zu wartenden Komponenten übersichtlich und klar gekennzeichnet an einer Stelle konzentriert wurden, so dass die Wartung noch einfacher von der Hand geht. Auch das spart Zeit…