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Strahlende Aussichten nicht nur für Autobastler

Aktualisiert am: 08.12.2009 18:01
Da strahlen nicht nur Oldtimer-Liebhaber: Ob nun Maschinen, Alte Möbel, Steine, alles lässt sich reinigen - sämtliche Strahlarbeiten können zukünftig günstig und sicher in Eigenarbeit erledigt werden und zwar ohne die für Privatpersonen oft unerschwingliche Anschaffung eines Strahlgeräts. Das Unternehmen Südstrahl aus Tamm bietet ab sofort die Möglichkeit, in seine neue Strahlkabine inklusive Hebebühne mit dem Trockeneisstrahlgerät Südstrahl 1000 selbst zu strahlen. Der Clou an der Sache ist, dass der Kunde nur die effektive Strahlzeit bezahlt, weil nicht die gesamte Arbeitszeit, sondern nur die Zeit abgerechnet wird, die der im Gerät eingebaute Betriebsstundenzähler (auf die 1/100 Sekunde genau) anzeigt.
„Auf die Idee mit der Strahlkabine bin ich gekommen, als immer mehr unserer Süd-strahl-Kunden nach der Möglichkeit fragten, hier in unserem Betrieb selbst zu strah-len“, erklärt Firmeninhaber Mark Wutschik, der auch gleichzeitig der Erfinder des neuen patentierten Transportsystems ist, das in dem Südstrahl 1000-Gerät zum Einsatz kommt. „Wir verkaufen unsere neuen Eisstrahlgeräte hauptsächlich an Firmen. Es gibt aber auch viele Privatpersonen, die den Nutzen solcher Strahlgeräte zu schätzen wissen, vor allem auch im Oldtimer-Segment, für die sich der Kauf eines solchen Geräts aber nicht lohnen würde“, fügt der Unternehmer hinzu. Die Kunden bekommen eine Arbeitsschutz-Ausstattung und werden genau instruiert, um Sicherheit und ein erfolgreiches Strahlen zu gewährleisten.
Die Strahlkabine hat den Vorteil, dass sie die umliegenden Räume vor Lärm und Schmutz schützt, der beim Eisstrahlen entsteht. Eine eingebaute Absauganlage entfernt den gröbsten Staub aus der Kabine, der beim Eisstrahlen anfällt. Die Kabine ist aus Sandwitch-Platten und Aluminium-Profilen konstruiert. Die Platten bestehen aus grau lackiertem Weißblech und einer Hartschaumisolierung und sind etwa 50 mm dick. „Ab Dezember diesen Jahres planen wir auch diese Einzelteile für Strahlkabinen oder Büro- und Hallenabtrennungen zu vertreiben“, erläutert Mark Wutschik abschließend.