Folge der Sägebörse auf Twitter Die Sägebörse auf Facebook Die Sägebörse auf LinkedIn

Schnell und genau im Stahlbau – die KDM-Bohrmaschine

Aktualisiert am: 19.11.2011 16:35
Tempo und Präzision sind die besonderen Stärken der Bohrmaschinenbaureihe KDM. Für beides sorgt das Zusammenspiel von hoher Antriebsleistung, automatischem Werkzeugwechsel, einem mechanischem Bohrvorschub mit Kugelrollspindel und der kraftschlüssigen und spielfreien Bohraufnahme. Mit der KDM 1015 hat die Walther-Technik GmbH in Crimmitschau ihre Kapazitäten deutlich erhöht und die Abläufe rationalisiert.



























„Wir haben uns das ganze Marktangebot angeschaut und eine Reihe von Maschinen sehr genau unter die Lupe genommen, bevor wir uns für die KDM entschieden haben“, erinnert sich Geschäftsführer und Inhaber Thomas Walther. „Beim Angebot von KALTENBACH hat uns die Verbindung von erstklassiger Technik und hervorragender Beratung überzeugt. Die neue Maschine – als Teil einer automatisierten Säge-Bohr-Anlage – ist ein entscheidender Baustein für unsere Expansionsstrategie im Stahlbau.“

Walther-Technik hat die DDR-Zeit als eigenständiger Handwerksbetrieb überstanden. Nach der Wende hat das Familienunternehmen ein breites Portfolio in der Metallverarbeitung aufgebaut. Anfang des Jahres entschied sich die Geschäftsleitung, die bis dahin handwerkliche Bearbeitung von Stahlträgern zu automatisieren. Im Vordergrund stand dabei das Bohren, das bei vielen Aufträgen einen großen Teil der Bearbeitungszeit beansprucht. Hier hat man zuvor mit Radial- und Magnetbohrmaschinen gearbeitet, angerissen wurde manuell.


Die KDM 1015 punktete mit ihrer massiven Bauweise und modernster Technik, wie dem vollautomatischen linearen Werkzeugwechselsystem mit je fünf Werkzeugen an den drei Bohrachsen. Sie kann Träger bis zur Abmessung 1.000 x 500 Millimeter bearbeiten. „Mit der neuen Bohrmaschine haben wir bei diesem Arbeitsschritt nicht nur das Tempo enorm gesteigert sondern auch die Präzision der Bohrungen deutlich verbessert“, betont Thomas Walther.

Die Bohrmaschine arbeitet im Verbund mit der superschnellen Bandsäge KBS 1051, dem schiebenden Messwagen mit zwei Greiferzangen M 152 GG und dem Transportsystem T 13. Die Maschinen wurden in einer neuen, mit einem Kransystem ausgestatteten Halle installiert. „Mit dieser Anlage haben wir die logistischen Voraussetzungen geschaffen, um auch Aufträge aus dem schweren Stahlbau zu übernehmen“, erläutert der Geschäftsführer.

Neben den technischen Stärken von Bohrmaschine und Bandsäge hat ihn vor allem das Gesamtkonzept von KALTENBACH beeindruckt.

„Von der Beschickung der Zufuhrseite bis zur Entnahme des fertig bearbeiteten Werkstücks haben wir einen durchgängig automatisierten Ablauf. Der Effizienzgewinn ist enorm – ohne diese Anlage könnten wir unsere heutigen Stahlbau-Aufträge gar nicht bewältigen“.