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RotoCutter weiterentwickelt

Aktualisiert am: 20.01.2009 07:32
Neuartiges Trennverfahren revolutioniert die Ringtrenntechnik.
Möck Ringtrennzentrum rotocutter bis zu 15-mal schneller als herkömmliche Verfahren.


Die Firma Walter Möck GmbH aus dem baden-württembergischen Sonnenbühl hat in den vergangenen Jahren wiederholt mit innovativen Ideen und Patenten geglänzt. Entsprechend erfolgreich ist das mittelständische Unternehmen mit derzeit 70 Mit-arbeiterinnen und Mitarbeitern. Zweistellige Zuwachsraten sowie viele Auszeichnungen und Ehrungen, Innovationspreise und die Aufnahme in die Top 100 im Jahre 2007 sind Bestätigung der außergewöhnlichen Leistungen von Walter Möck, seinen Entwicklungs-ingenieuren, Konstrukteuren und Technikern.

Im Mittelpunkt der „Ideenschmiede“ steht derzeit das Ringtrennzentrum rotocutter. Mit einem neuartigen Trennverfahren verkürzt rotocutter die Trennzeiten um ein Vielfaches bei gleichzeitiger Reduzierung von Material-, Werkzeug- und Energiekosten.

rotocutter trennt Stahl- und Edelstahlbüchsen sowie –rohre in Ringe bzw. Abschnitte bis 600 kg. Diese werden automatisch über ein Handlingsystem abgeholt. Ohne dieses Abholsystem sind jegliche Abschnittlängen gewichtsunabhängig problemlos möglich. Er bearbeitet Rohraußendurchmesser von 160 bis 1.200 mm und Wanddicken bis 175 mm mit einem Gesamtgewicht von bis zu 8 Tonnen.

Standardlängen bei Rohren (6.000 mm) lassen sich über eine Hohlspannung vollautomatisch bearbeiten. Genauso werden Schleuderguss-Rohre bis zu einer Länge von 2.500 mm und einem Durchmesser bis zu 1.200 mm vollautomatisch bearbeitet.




Die Anlage kann durch ein Roboter- und Bearbeitungssystem erweitert werden um parallel zum Trennvorgang die Schnittseiten entsprechend den jeweiligen Anforderungen zu bearbeiten und die fertig bearbeiteten Büchsen und Ringe abzustapeln.
























rotocutter macht die Herstellung dieser Ringe erheblich wirtschaftlicher als alle bisher bekannten Verfahren.

Einsparpotentiale zeigen sich in der wesentlich geringeren Trennzeit (rund 10- bis 15-mal schneller gegenüber bisherigen Verfahren), im geringeren Energieverbrauch und in dem deutlich reduzierten Aufwand für die weitere Bearbeitung. Außerdem garantiert das Verfahren eine optimale Ausbeutung des Rohmaterials.

Genauso beeindruckend ist die hervorragende Bearbeitungsqualität: Schnittparallelität weniger als 0,2 mm, auch bei sehr großem Durchmesser; geringe Oberflächenrauhigkeit; trockene Späne und Werkstücke aufgrund der eingesetzten Minimalmengenschmierung. Durch die präzise Trennqualität wird annähernd auf das Fertigmaß getrennt und die Ausbeutung des Rohmaterials wesentlich optimiert. Zukünftig wird als Option ein Drehrevolver mit angetriebenen Fräswerkzeugen angeboten werden, so dass die Fertigbearbeitung gleich auf dem rotocutter erfolgen kann. Dadurch werden Durchlaufzeiten deutlich verkürzt, zusätzliche Arbeitsgänge oder Maschinen entfallen und die Rüstzeiten werden erheblich minimiert.



rotocutter erhielt den Innovationspreis des Mittelstandes der VR Bank Baden-Württemberg, den MM-Award auf der EMO Hannover für die innovativste Messeneuheit und war sicher auch maßgeblich für die Aufnahme der Firma Möck in die TOP 100 – eine Auszeichnung als eines der 100 innovativsten Unternehmen im deutschen Mittelstand.

Den neuen Flyer zum Download finden Sie hier.

Weitere Informationen:
Walter Möck GmbH
Maschinen + Werkzeugbau
In der Schmiede 1
72820 Sonnenbühl
info@moeck-gmbh.de