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Mit neuen Laserstrahltechnologien effizienter produzieren

Aktualisiert am: 04.05.2009 08:38

Neue TruDisk Generation mit doppelter Ausgangsleistung pro Scheibe – Diodendirektlaser TruDiode wird lampengepumpte Festkörperlaser ersetzen


Ditzingen, 20. März 2009. TRUMPF baut sein Spektrum an Laserstrahltechnologien weiter aus – und entwickelt bewährte Strahlquellkonzepte konsequent weiter. „Mit der neuen Generation der TruDisk Scheibenlaser und den neuen Diodendirektlasern der TruDiode Serie setzt TRUMPF einmal mehr neue technologische Maßstäbe bei Laserstrahlquellen“, betont Dr. Rüdiger Brockmann, Produktmanager bei TRUMPF Laser in Schramberg, auf den TRUMPF Innovationstagen im schwäbischen Ditzingen. Der Scheibenlaser habe sich als robustes und zuverlässiges Werkzeug insbesondere für Schneid- und Schweißanwendungen im niedrigen und hohen Kilowattbereich bewährt. Nun hat TRUMPF die neue TruDisk Generation grundlegend weiterentwickelt. „Die Scheibenlaser verfügen jetzt über eine doppelte Ausgangsleistung pro Scheibe sowie eine kompaktere Bauweise“, erklärt Brockmann. Anwender profitieren zudem von geringeren Investitions- und Betriebskosten. Neue Standards bei Diodendirektlasern setzt die TruDiode Serie. „Erstmals werden industrietaugliche Diodendirektlaser zur Verfügung stehen, die im hohen Leistungsbereich bis 4 Kilowatt eine Strahlqualität erreichen, die der Qualität der lampengepumpten Festkörperlaser entspricht“, so Brockmann.






























Neue TruDisk Generation mit Ausgangsleistungen zwischen 1 und 16 Kilowatt

Die Laser der neuen TruDisk Generation bringt TRUMPF im Laufe des Jahres auf den Markt – mit verfügbaren Strahlqualitäten von 2, 4 und 8 mm*rad. Die Ausgangsleistungen werden zwischen 1 und 16 Kilowatt liegen. Der TruDisk 4002 mit 4 Kilowatt ist der erste Scheibenlaser der neuen Generation, den TRUMPF ab März an die Kunden ausliefert.

„Durch die von 2 auf 4 Kilowatt gesteigerte Ausgangsleistung pro Scheibe können wir Scheibenlaser mit hohen Leistungen bis zu 16 Kilowatt für Anwendungen wie das Dickblechschweißen anbieten“, sagt Brockmann. Damit sei in diesem Blechdickenbereich zum Beispiel das robotergeführte Hybridschweißen möglich, da Scheibenlaser durch die Laserlichtkabel flexibler einsetzbar sind als etwa CO2-Laser.

Die Laser der neuen TruDisk Generation verfügen über alle bekannten Vorteile der aktuellen Serie. Hier sind insbesondere der modulare Aufbau, die absolute Leistungsregelung, die Unempfindlichkeit gegen Rückreflexionen, die Prozesssicherheit und die reproduzierbare Strahlqualität hervorzuheben. Das modulare Design ermöglicht es, die Laserleistung im Feld einfach aufzurüsten. „Dadurch kann der Anwender zusätzliche Kapazitäten schaffen, ohne dabei einen zusätzlichen Laser installieren zu müssen“, beschreibt Brockmann die Vorteile. Besonderes Augenmerk wurde bei der Weiterentwicklung auf eine kompakte Bauweise gelegt, damit die TruDisk Laser platzsparend in die Produktion integriert werden können. „Die Anzahl der Komponenten, die die Scheibenlaser jetzt enthalten, haben wir nahezu halbiert. Damit konnten wir den Flächenbedarf um 60 Prozent reduzieren“, sagt Brockmann.

TruDiode 3006 ist erster Diodendirektlaser von TRUMPF

Eine neue Ära läutet TRUMPF mit seinen neuen Diodendirektlasern der TruDiode Serie ein. „Aufgrund der auch bei Ausgangsleistungen im Multikilowatt-Bereich hohen Strahlqualität sind die TruDiode Laser die Strahlquelle der Wahl für Schweißapplikationen, die derzeit lampengepumpte Festkörperlaser durchführen“, erläutert Brockmann die Einsatzgebiete. Mit ihrem Steckdosenwirkungsgrad von rund 40 Prozent sind die TruDiode Laser um ein Vielfaches effizienter als lampengepumpte Laser. Ein weiterer Vorteil: Die platzsparende und modulare Bauweise der TruDiode Serie ermöglicht eine einfache Integration in bestehende Produktionssysteme.

Der TruDiode 3006 mit einer Ausgangsleistung von 3 Kilowatt wird der erste Diodendirektlaser sein, den TRUMPF Mitte des Jahres auf den Markt bringt. Weitere Leistungsklassen mit 1 und 4 Kilowatt folgen dann im Laufe dieses Jahres.

Die Einzigartigkeit der Diodendirektlasertechnologie von TRUMPF verdeutlicht Brockmann anhand der technischen Leistungsdaten des neuen Diodenmoduls, das als Kernbaustein auch in den Multikilowatt-Lasern dient: „Das Modul hat eine Leistung von 100 Watt, die wir in eine Faser mit einem Durchmesser von 100 Mikrometern einkoppeln. Die numerische Apertur beträgt dabei weniger als 0,12. Damit sind wir selbst im Multikilowatt-Bereich in der Lage, Laserstrahlung mit höchster Brillanz zu erzeugen.“

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten für TruDisk und TruDiode

„Die Laser der TruDisk und der TruDiode Serien sind ideale Werkzeuge, um sie zum Schweißen in der Blechfertigung einzusetzen“, betont Dr. Cornelius Schinzel, TRUMPF Laser- und Systemtechnik. Eingebaut in TRUMPF Lasersysteme ermöglicht ihr hoher Wirkungsgrad bei deutlich reduzierten Investitionskosten eine kosteneffizientere Produktion. Daher ergänzen oder ersetzen immer mehr Lohnfertiger konventionelle Schweißtechniken durch innovative Laserschweißanlagen. Dies versetzt sie in die Lage, ihre Teilekosten zu reduzieren, die Qualität zu verbessern und sich damit Wettbewerbsvorteile zu sichern.

Um sicherzustellen, dass der Anwender die Potenziale des Laserschweißens vollständig erschließt, begleitet TRUMPF seine Kunden von Anfang an. Workshops zum „Konstruieren in Blech“, Bedienerkurse oder die Vermittlung von Applikationskenntnissen sind neben Produktschulungen wesentliche Elemente zum Ausbau der Prozesserfahrung. „Auch beim Thema Vorrichtungsbau haben wir die notwendige Kompetenz“, erklärt Schinzel. Und bei der Finanzierung unterstützt TRUMPF seine Kunden durch die hauseigene Leasinggesellschaft.






























Die Angebotspalette von TRUMPF Systemen zur 3-D-Laserbearbeitung ist groß. Ein robotergestütztes System ist die TruLaser Robot 5020. „Das System integriert alle Komponenten – Laser, Optik, Roboter, Positioniereinheit und Schutzkabine – zu einem schlüsselfertigen System für die Bearbeitung einfacher und komplexer Nahtgeometrien“, so Schinzel. Damit ist die TruLaser Robot 5020 optimal auf die Anforderungen der Blechfertiger zugeschnitten. Zudem ermöglicht die TruLaser Robot einen flexiblen Verfahrenswechsel zwischen Schweißen, Auftragschweißen und Schneiden mit kurzen Umrüst- und Programmierzeiten und bietet Anwendern einen ganzheitlichen Ansatz in der Prozesskette Blech.

Weitere Lasersysteme, in denen die TruDisk und TruDiode Serien eingesetzt werden können, stellt Hans-Jörg Schmid, Produktmanager TRUMPF Laser, Schramberg, vor. „Wir bieten Systeme an, mit denen zum Beispiel Baueile von kleinsten Implantaten bis hin zu kompletten Rohkarosserien in 2- oder 3-D bearbeitet werden können“, sagte Schmid. Die 2-D- und 3-D-Laserbearbeitungssysteme TruLaser Cell Serie 3000 sowie die Arbeitsstationen TruLaser Station 5010 und TruLaser Station 5004 sind modular aufgebaut und ermöglichen dadurch einen flexiblen Einsatz in der Produktion.

Eine Premiere feiert die TruLaser Cell 3010 NEU auf den Innovationstagen. Das Lasersystem ist der Nachfolger der bewährten TruLaser Cell 3010. „Bei der neuen Generation des Lasersystems haben wir besonders darauf geachtet, dass der Anwender noch kosteneffizienter seine Bauteile bearbeiten kann“, so Schmid. Die TruLaser Cell 3010 NEU speichert einmal benutzte Bearbeitungswerte in der Technologiedatenbank ab und kann dadurch die Fokuslage automatisch einstellen. „Dies verkürzt die Rüstzeiten und damit ineffektive Stillstandzeiten“, sagt Schmid. Ein neues, steiferes Antriebskonzept der B-Achse sowie eine schnellere Z-Achse ermöglichen höhere Bahngeschwindigkeiten und damit die Bearbeitung von Bauteilen in kürzerer Zeit.

















TRUMPF ist eine Hochtechnologiegruppe mit den Schwerpunkten in der Fertigungs-, Laser- und Medizintechnik. Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter
www.trumpf.com .