Kampmann GmbH zieht um
Aktualisiert am: 16.06.2008 14:05
Kampmann GmbH siedelt nach Rhynern um und nimmt „HOT“-Filiale mit. Beide Firmen wollen expandieren – Sägeblätterproduzent operiert weltweit

































„Eigentlich nur über den Berg“ gehe es für seine Firma, sagt Norbert Nagel. Ein paar Kilometer weiter nach Norden halt. Für Werl aber bedeutet der doppelte Weggang einen Verlust von rund 50 Arbeitsplätzen. 

Die Kampmann GmbH wird sich im nächsten Jahr im Industriegebiet Rhynern neu niederlassen und damit den Standort Hammer Straße aufgeben, bestätigt der geschäftsführende Gesellschafter. Und die benachbarte Filiale der Firma „HOT“ Härte- und Oberflächentechnik, zurzeit Untermieter bei Kampmann, zieht gleich mit.

Zu eng ist es am Standort Werl geworden. Kampmann und HOT wollen beide expandieren, strebten den Kauf eines größeren Komplexes an. In Rhynern bieten sich ideale Möglichkeiten für die Firmen, sagt Nagel, der zudem auf den Finanzpartner Volksbank Hamm verweist. Auch von dort sei der Wunsch gekommen, doch überzusiedeln. Und das tut Nagel mitsamt Mannschaft. „Für uns ist schließlich nicht entscheidend, ob wir in Werl oder Rhynern produzieren.“ Sägeblätter für die industrielle Nutzung stellt das mittlerweile 80 Jahre alte Unternehmen her. 1992 war die Kampmann GmbH von Dortmund in die Hellwegstadt gezogen, hatte die insgesamt rund 2700 Quadratmeter große Halle im Bereich der Hammer Straße angemietet. Nun setzt die Firma mit der Expansion und den Umzug nach Rhynern auf Eigentum. „Hätten wir hier angebaut, wäre das auch nichts Halbes und nichts Ganzes gewesen“, sagt Norbert Nagel. „Dann wären wir auch wieder nur Mieter gewesen.“

In Rhynern hat die Witrschaftsförderung die Zusage zur Ansiedlung gegeben. „Dort können wir eine Halle aufbauen, die unseren Anforderungen entspricht“, sagt Nagel. Im ersten Bauabschnitt werden das 4000 Quadratmeter sein. Auch der Oberflächenbeschichter HOT wolle wachsen, von derzeit 400 auf 1200 Quadratmeter. Für August 2009 ist der Umzug geplant. Eine bis eineinhalb Millionen Euro soll die Halle kosten. „Wir brauchen ja keinen Prunkbau.“ Mit dem Umzug nach Hamm wird die Kampmann GmbH durch eine neue Fertigungsstraße im Bereich der Dünnschnittblatt-Technologie neue Maßstäbe setzen.

Der Sägeblätterproduzent Kampmann operiert weltweit, vorwiegend aber für den europäischen Export. Bis zu 2,20 Meter große Sägeblätter können hergestellt werden. 36 Beschäftigte hat Kampmann derzeit, durch die Expansion geht Nagel innerhalb der nächsten drei Jahre von einem Anstieg auf bis zu 45 aus. Noch in diesem Jahr werde man drei neue Maschinen anschaffen, sagte der geschäftsführende Gesellschafter.




































„Eigentlich nur über den Berg“ gehe es für seine Firma, sagt Norbert Nagel. Ein paar Kilometer weiter nach Norden halt. Für Werl aber bedeutet der doppelte Weggang einen Verlust von rund 50 Arbeitsplätzen. 

Die Kampmann GmbH wird sich im nächsten Jahr im Industriegebiet Rhynern neu niederlassen und damit den Standort Hammer Straße aufgeben, bestätigt der geschäftsführende Gesellschafter. Und die benachbarte Filiale der Firma „HOT“ Härte- und Oberflächentechnik, zurzeit Untermieter bei Kampmann, zieht gleich mit.

Zu eng ist es am Standort Werl geworden. Kampmann und HOT wollen beide expandieren, strebten den Kauf eines größeren Komplexes an. In Rhynern bieten sich ideale Möglichkeiten für die Firmen, sagt Nagel, der zudem auf den Finanzpartner Volksbank Hamm verweist. Auch von dort sei der Wunsch gekommen, doch überzusiedeln. Und das tut Nagel mitsamt Mannschaft. „Für uns ist schließlich nicht entscheidend, ob wir in Werl oder Rhynern produzieren.“ Sägeblätter für die industrielle Nutzung stellt das mittlerweile 80 Jahre alte Unternehmen her. 1992 war die Kampmann GmbH von Dortmund in die Hellwegstadt gezogen, hatte die insgesamt rund 2700 Quadratmeter große Halle im Bereich der Hammer Straße angemietet. Nun setzt die Firma mit der Expansion und den Umzug nach Rhynern auf Eigentum. „Hätten wir hier angebaut, wäre das auch nichts Halbes und nichts Ganzes gewesen“, sagt Norbert Nagel. „Dann wären wir auch wieder nur Mieter gewesen.“

In Rhynern hat die Witrschaftsförderung die Zusage zur Ansiedlung gegeben. „Dort können wir eine Halle aufbauen, die unseren Anforderungen entspricht“, sagt Nagel. Im ersten Bauabschnitt werden das 4000 Quadratmeter sein. Auch der Oberflächenbeschichter HOT wolle wachsen, von derzeit 400 auf 1200 Quadratmeter. Für August 2009 ist der Umzug geplant. Eine bis eineinhalb Millionen Euro soll die Halle kosten. „Wir brauchen ja keinen Prunkbau.“ Mit dem Umzug nach Hamm wird die Kampmann GmbH durch eine neue Fertigungsstraße im Bereich der Dünnschnittblatt-Technologie neue Maßstäbe setzen.

Der Sägeblätterproduzent Kampmann operiert weltweit, vorwiegend aber für den europäischen Export. Bis zu 2,20 Meter große Sägeblätter können hergestellt werden. 36 Beschäftigte hat Kampmann derzeit, durch die Expansion geht Nagel innerhalb der nächsten drei Jahre von einem Anstieg auf bis zu 45 aus. Noch in diesem Jahr werde man drei neue Maschinen anschaffen, sagte der geschäftsführende Gesellschafter.






