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KALTENBACH-Geradschnitt-Bandsäge KBS 1301 H

Aktualisiert am: 20.01.2009 07:46

Bündelsägen – automatisch, präzise und schnell


Mit der Geradschnitt-Bandsäge KBS 1301 H von KALTENBACH steigert der spanische Rohrhersteller Peasa seine Wertschöpfung erheblich. Das zu der weltweit tätigen Klöckner & Co-Gruppe gehörende Unternehmen setzt die Bearbeitungslösung an seinem Standort Zaragossa zum automatischen Sägen bzw. Ablängen von Vier- und Sechskant-Stahlrundrohrbündeln ein. Bei der integrierten Bandsäge KBS 1301 H handelt es sich um eine Sonderentwicklung des Bearbeitungsspezialisten aus Lörrach, die genau auf die Kundenbedürfnisse abgestimmt ist.

Der Rohrhersteller Peasa mit Sitz in Zaragossa gehört zu dem spanischen Unternehmen Perfiles Aragón, das wiederum Teil des weltweit tätigen Stahl- und Metalldistributeurs Klöckner & Co ist. Zum Peasa-Produktportfolio gehören u. a. Stahlrohre, die – in bestimmten Längen bzw. Maßen – hauptsächlich an Stahlhändler und Gerüstbauer geliefert werden. Jährlich verarbeitet der Rohrproduzent 60 Tonnen Stahl. Das Ablängen der Stahlrohre führt Peasa ausschließlich in Vier- und Sechskantbündeln durch und nutzt dafür die KALTENBACH-Bandsäge KBS 1301 H. In der Basisversion handelt es sich hierbei um eine halbautomatische Geradschnitt-Bandsäge mit Zu- und Abfuhrtransportsystem. Sie ist auf die speziellen Anforderungen bei der Bearbeitung von Stahlbauprofilen zugeschnitten und ermöglicht das Sägen von Rundrohren, Profilen und Doppel-T-Trägern mit einer Vorschubgeschwindigkeit von bis zu 300 mm pro Minute. Bereits vor rund vier Jahren integrierte Peasa in seinem Werk eine Säge dieses Typs, um damit Stahlrohre im Bündel zu sägen. Die zweite Sägemaschine dieser Art wurde im September 2007 in Betrieb genommen. „Die Auslegung der neuen Bandsäge ist optimal auf die individuellen Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten. Zentrale Projektbedingung war der Einsatz zusätzlicher Bündelspannelemente, damit sich die Stahlrohre beim Sägen im Bündel nicht verdrehen. Basierend auf der ersten bei Peasa integrierten KBS 1301 H wurde die Maschine deshalb vollständig neu konzipiert. Peasa ist nun in der Lage, Stahlrohrbündel präzise und schnell zu sägen und das Material just in time an seine Kunden zu liefern“, erläutert KALTENBACH-Geschäftsführer Valentin Kaltenbach die Vorteile, die sich für Peasa aus der Integration der neuen Bearbeitungslösung ergeben.

Automatische Bündelausrichtung für präzise Ergebnisse

Die von Peasa produzierten Stahlrohre haben eine Ausgangslänge von bis zu 12 Metern. Sie werden nach der Herstellung gebündelt und im Anschluss zum Ablängen zur neuen KBS-Bandsäge transportiert. Peasa bearbeitet Sechskantbündel mit einer Minimalgröße von 200 x 150 mm und maximal 750 x 650 mm, wobei die einzelnen Rohre einen Durchmesser von 18 bis 127 mm aufweisen. Im Bereich Vierkantbündel ist es möglich, Material mit einer Größe von maximal 750 x 650 mm zu bearbeiten. An der KBS 1301 H angekommen, werden die mit einem Band umreiften Bündel vollautomatisch mit Hilfe von horizontalen, sich selbst zentrierenden Spann- bzw. Anschlagvorrichtungen in die richtige Position geschoben, ausgerichtet und mindestens an zwei Stellen gespannt. Durch das Sägen im Bündel beschleunigt Peasa darüber hinaus seine Bearbeitungsprozesse und sorgt auf diese Weise für eine erhebliche Produktivitätssteigerung.

























Darüber hinaus entwickelte KALTENBACH verschieden große Spann- bzw. Anschlageinsätze, die entsprechend der unterschiedlichen Rohrbündelabmessungen zum Einsatz kommen.


Flexibler Sägeeinsatz

Etwa alle zwei bis drei Stunden stellt Peasa seine Stahlrohrproduktion um und verändert Stückzahlen und Materialabmessungen. Parallel dazu müssen auch die Einstellungen an der KBS 1301 H angepasst werden. Um eine durchgehend schnelle und vor allem flexible Materialbearbeitung zu gewährleisten, erfassten die KALTENBACH-Experten im Vorfeld der Einbindung der neuen Sägemaschine die Abmessungen für alle zu bearbeitenden Bündelmaße und hinterlegten diese in der integrierten Kaltenbach-Bedienersoftware PROFICUT.

Die Entscheidung für die KALTENBACH-Lösung fiel den Projektverantwortlichen von Peasa sehr leicht. Der Sägenspezialist aus Lörrach war als einziges Unternehmen in der Lage, dem Kunden eine individuelle, über den Standard hinausgehende Sägemaschine anzubieten. Da sich KALTENBACH mit der neuen Bearbeitungslösung stark an den Kundenwünschen orientierte, wurde sie von Anfang an sehr gut von den Peasa-Mitarbeitern angenommen. Heute arbeiten – im Dreischicht-Betrieb – jeweils vier Mitarbeiter an der neuen KBS 1301 H. Aufgrund der hohen Auslastung und der erheblichen Durchsatzsteigerung, die durch die neue Bandsäge erzielt wird, geht Peasa davon aus, dass sich die Neuanschaffung in kürzester Zeit amortisiert.