Innovationen, die sich rechnen
Aktualisiert am: 02.04.2009 16:31
TRUMPF Innovationstage zeigen wirtschaftliche Lösungen für die Blechbearbeitung auf

„Innovationen, die sich rechnen“ standen im Mittelpunkt der TRUMPF Innovationstage vom 17. bis 20. März 2009 in Ditzingen. Dabei ging es um die Beantwortung der Frage, welche Innovationen den Anwendern in wirtschaftlich schwierigen Zeiten entscheidende Vorteile im Wettbewerb sichern können. In lebhaft und anschaulich geführten Themendialogen konnten Interessierte nachvollziehen, wie die neuesten Entwicklungen aus dem Hause TRUMPF Teilekosten senken, Geschäftsfelder erweitern und die Produktqualität steigern können. 



Anhand von Beispielrechnungen wurden Lösungen aufgezeigt für zentrale Anforderungen wie Betriebskosten sparen, Nebenzeiten reduzieren, Nacharbeit vermeiden oder Fertigungsplanung optimieren. Zudem bestand Gelegenheit, sich über die TRUMPF Service-, Leasing- und Finanzierungsangebote zu informieren. Schon heute werden 30 Prozent aller von TRUMPF im Inland verkauften Maschinen über die eigene Leasinggesellschaft finanziert. 



TRUMPF hat bereits im Herbst vergangenen Jahres in allen Geschäftsfeldern eine Produktoffensive gestartet, die mit den Innovationstagen ihre Fortsetzung fand. Das Motto der Euroblech 2008 – „Powering Innovation“ – wurde so auf eine konkrete und praxisnahe Ebene gebracht. Das Ziel dabei: Den Anwendern in der Blechbearbeitung Lösungen anbieten, die sie zu außergewöhnlichen Leistungen in ihrem Marktsegment befähigen.









Auf diese Weise lassen sich zeitaufwändige Nacharbeiten einsparen. Die TRUMPF Experten machten das anhand einer Beispielrechnung deutlich: Eine Gehäuseabdeckung aus gebürstetem Edelstahl darf, da sie im Sichtbereich verwendet wird, keine Kratzer aufweisen. Setzt man bei der Produktion die aktive Matrize ein, so ist die Bearbeitungszeit pro Werkstück zwar etwas länger – im vorliegenden Fall 1:22 Minuten anstelle von 1:08 Minuten ohne aktive Matrize. Doch da im Nachgang keinerlei Polierarbeiten nötig sind, die pro Teil etwa drei Minuten in Anspruch nehmen würden, kann ein kompletter Arbeitsschritt entfallen. „Das senkt die Kosten um etwa 16 Prozent – in der angenommenen Beispielrechnung sind das gut 16.000 Euro im Jahr bei 10.000 Stück Produktionsmenge“, erläuterte der TRUMPF Stanzexperte Alexander Schmitt.



Beeindruckt zeigten sich viele Besucher außerdem von der neuen Generation der weltweit erfolgreichsten Laserflachbettmaschine: Die TruLaser 3030 NEU ist noch leistungsstärker, sparsamer und schneller als das Vorgängermodell. Seit den Innovationstagen ist die Maschine mit drei verschiedenen Laserleistungen erhältlich (5 sowie 4 und 3,2 Kilowatt). Neben vielen anderen Verbesserungen fallen beim Einsatz dieser neuen Laserschneidanlage vor allem die deutlich niedrigeren Nebenzeiten auf. Beispielsweise arbeitet sie mit nur einem Schneidkopf. Eine variable Spiegeltechnik passt dabei den Durchmesser des Laserstrahls an, so dass die Brennweite unverändert bleiben kann. 

































Doch nicht nur der Wegfall der Schneidkopfwechsel spart enorm Zeit – im TRUMPF Rechenbeispiel mit Zweischichtbetrieb geht es um mehr als 110 Stunden im Jahr. „Auch der neue automatische Düsenwechsler schreibt fast 150 Stunden auf dem Zeitsparkonto gut. Wird dann noch der ganzheitliche Wartungsansatz in die Rechnung einbezogen, der sich durch gebündelte Wartungsintervalle, einen zentralen Servicepunkt an der Maschine sowie bessere Kennzeichnung, Zugänglichkeit und Reinigungsfreundlichkeit auszeichnet, kommt eine schöne Summe zusammen: Pro Jahr lassen sich knapp 360 Stunden oder 

35 Prozent Nebenzeiten einsparen“, so Eberhard Wahl, Produktmanager 2-D-Laserschneiden bei TRUMPF.





Das liegt zum einen an den hohen Beschleunigungswerten der TruBend Serie 7000. Mit einem Hinteranschlag aus leichten Kohlefasern setzt die Maschine neue Maßstäbe bei der Dynamik und liefert gleichzeitig präzise Ergebnisse. Der elektrische High-Torquemotor, der den Druckbalken antreibt, bringt auch bei geringer Drehzahl hohe Leistung und sorgt für rasche Achsbewegungen. Zudem erhöht die vom österreichischen TÜV in einem Zertifikat bestätigte Ergonomie der Maschine das Arbeitstempo des Bedieners. Die Lernkurve ist steiler, die produktive Phase setzt schneller ein und dauert länger. Denn der Bieger kann sitzend und damit weitgehend ermüdungsfrei arbeiten, die Höhe der Fuß- und Armauflagen individuell einstellen, sich die Anrisslinie von einer Laserdiode aufs Blech projizieren lassen und sogar den Bildschirm der Steuerung im passenden Winkel einstellen. 






